Saisonkalender Mai

Hurra, der Frühling ist voll da. Der Speiseplan füllt sich so langsam wieder, im Mai sind folgende Gemüse- und Obstsorten saisonal erhältlich:

Gemüse:
Brokkoli, Chicorée, Chinakohl, Eisbergsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Gurken, Kopfsalat, Löwenzahn, Mangold, Möhren, Radicchio, Romanasalat, rote Bete, Rucola, Spinat

Obst:
Äpfel, Erdbeeren

Diese Liste ist eine Anregung und erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein!

Ostereier für den Hund?

Passend zu Ostern muss ich doch noch ein paar Informationen über (Oster-)Eier loswerden:

Eier sind hochverdauliche, gute Eiweißlieferanten und sollten sowohl roh als auch ohne Schale verfüttert werden.

Roh deshalb, weil verschiedene Inhaltsstoffe wie z. B. Vitamin A oder Biotin durch den Kochvorgang zerstört werden.

Die Bedenken, dass durch das im rohen Eiweiß enthaltene Avidin das Vitamin Biotin zerstört wird, sind unbegründet. Die enthaltene Menge an Biotin im rohen Ei ist erheblich höher als durch das Avidin zerstört werden könnte. Manche magenempfindlichen Hunde können auf das Eiweiß reagieren. In diesem Fall könnte das Eiweiß separat zum Stocken gebracht werden (z. B. durch Anbraten) oder ein ganz weich gekochtes Frühstücksei verfüttert werden.

Die Schale (natürlich nur ungefärbt!) enthält viel Calcium-Carbonat, was gerne zu Sodbrennen führt. Das Verfüttern der Schale verschiebt das ausgewogene Calcium-Phosphor-Verhältnis, was bei zu vielen Eierschalen zu einem Phosphor-Mangel führen könnte.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass der Hund sich an Eiern mit Salmonellen infiziert und der Mensch sich am Hund ansteckt. De Facto ist die Gefahr allerdings sehr gering.

In der Regel bekommen Hunde je nach Körpergewicht 1 bis 2 Eier pro Woche. Das wäre doch eine gute Idee fürs Sonntags-Ei 😋🥚

Saisonkalender April

So langsam füllt sich der Speiseplan wieder, gerade beim Gemüse: die Palette der Wildkräuter ist bald unerschöpflich. Und die sind sogar kostenlos!

Würde euch interessieren, welche Wildkräuter zum selbst sammeln im Hundenapf landen können?

Gemüse:

Chicorée, Chinakohl, Feldsalat, Gurken, Kopfsalat, Löwenzahn, Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzel, rote Bete, Rucola, Spinat, Wildkräuter

Obst:

Äpfel

Diese Liste ist eine Anregung und erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein!

Schmackofatz BARF wird Schmack & Fit

Ihr habt’s bestimmt schon gesehen: aus Schmackofatz BARF wird Schmack & Fit!

Ich stecke mitten in der Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin und kann euch zukünftig nicht nur in Sachen Ernährung, sondern auch bei Fragen rund um den Bewegungsapparat zur Seite stehen 🥳

Frei nach dem Motto „ohne Mampf kein Dampf“ oder „use it or loose it“ freue ich mich auf euch und eure Hunde 🥰

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Heute ist Welttag des Schlafes

Schläft euer Hund genug?
Je nach Alter schlafen Hunde bis zu 22 Stunden. Kinder und Senioren brauchen mehr Schlaf als erwachsene Hunde – das ist wie bei uns Menschen. Ausreichend Schlaf ist wichtig, sonst kann der Hund (und übrigens auch der Mensch 😉) überdreht, nervös, reizbar, unkonzentriert und letztendlich auch krank werden.

Wo schläft euer Hund?
Es gibt nicht DEN EINEN ULTIMATIVEN Schlafplatz. Jeder Hund hat seine eigenen Vorlieben. Pauschal kann man jedoch sagen, dass das „Bett“ ausreichend Platz bieten sollte, dass der Hund sich auch mal ausstrecken kann (wenn er denn möchte), bequem und weich genug sollte es auch sein. Der jeweilige Ort sollte ruhig aber doch in der Nähe der Menschen sein. Manche Hunde mögen das Gemütliche einer Höhle und fühlen sich in einer Box oder einem Kennel sehr wohl. Man muss die Türe ja nicht schließen.

Paula schläft sehr gerne abends bei uns auf der Couch. Gerne mit Körperkontakt und zusammen mit uns unter einer Decke. In unser Bett darf sie nicht, aber sie schläft in ihrer Box direkt daneben. Tagsüber liegt sie auch gerne in ihrer Box, die im Esszimmer steht.

Wo schläft euer Hund am liebsten?

Heute ist Tag des Schluckaufs

Was passiert beim Schluckauf?

Das Zwerchfell heißt auf Schlau „Diaphragma“ und ist der wichtigste Atemmuskel. Es spannt sich zwischen Rippenbogen und Wirbelsäule und trennt so Brust- und Bauchraum voneinander.

Spannt sich das Zwerchfell an, so flacht es ab und drückt die Bauchorgane nach unten. Dadurch hat die Lunge mehr Platz und in ihr entsteht ein Unterdruck – die Einatmung folgt. Entspannt sich das Zwerchfell wieder, nehmen die Bauchorgane wieder mehr Platz ein und drücken die Lunge wieder nach oben. So wird die eingeatmete Luft wieder ausgeatmet.

Ein ganz schön ausgeklügelter Bewegungsablauf. Wird der nun durch Aufregung, zu schnelles Essen oder Trinken, Luft schlucken oder Ähnliches gestört, kann sich das Zwerchfell krampfartig zusammenziehen – und genau das kennen wir bei uns und unseren Hunden als Schluckauf.

Kleine Kinder, Welpen und Senioren sind anfälliger für Schluckauf als erwachsene Menschen und Hunde. Vielleicht ist das Zwerchfell anfangs noch nicht genug trainiert und später schon zu schlaff.

Passiert der Schluckauf bei deinem Hund nur ab und an und hält er immer nur kurze Zeit an, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Erst wenn es zu Dauer-Schluckauf kommt, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Durchtrittigkeit? Was ist das?

Letzte Woche habe ich meine Teilnahme an einem Webinar gepostet. Thema des Seminars war „Der Durchtrittigkeit beim Hund trainerisch begegnen“.

Es war ein sehr spannendes Thema, das Carmen Heritier von Gymnastricks sehr gut aufbereitet hat.

Auf meinen Status bekam ich mehrfach die Frage, was denn mit „Durchtrittigkeit“ gemeint ist – und das nicht nur von Hundemenschen.

Hier auf dem Foto seht ihr den direkten Vergleich zwischen Normalzustand (grün) und Durchtrittigkeit (rot). In diesem speziellen Fall ist die Durchtrittigkeit durch ein Trauma entstanden – der Hund hat sich verletzt und nun sind Sehnen gerissen, die das Handgelenk normalerweise stabilisieren.

Bei vielen Hunden besteht eine Durchtrittigkeit allerdings auch ohne Trauma. Muskeln und Sehnen sind einfach nicht (mehr) stark genug, um das Handgelenk in einer gesunden Stellung zu halten.

Und genau daran kann man arbeiten, bzw. man kann schon vorher etwas tun, dass dieser Zustand erst gar nicht auftritt. Ja, ich gebe zu: es ist Arbeit – aber man kann wenigstens etwas tun. Was genau im Falle deines Hundes helfen könnte, besprechen wir am besten im Einzelfall. Melde dich einfach bei mir 😊

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Saisonkalender Februar

Hui, schon wieder ist der erste Monat des neuen Jahres um.

Und der Speiseplan ist noch nicht wirklich reichhaltiger geworden. Noch nicht. Aber bald 😃

Gemüse:
Chicorée, Chinakohl, Feldsalat, Kürbis, Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzel, rote Bete, Rucola

Obst:
Äpfel

Diese Liste ist eine Anregung und erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein!

Darf mein Hund Nüsse bekommen?

Nüsse bzw. Samen sind wahre Nährstoffbomben. Aus ihnen sollte eigentlich irgendwann einmal eine neue Pflanze entstehen und deshalb ist genug Energie für den Sämling enthalten. Nüsse enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem ungesättigte Fettsäuren. Die sind auch für die hohe Energiedichte verantwortlich. Deshalb sollten die verfütterten Mengen nicht zu groß sein. Außerdem enthalten Nüsse die gefürchtete Phytinsäure, die den Körper wiederum an der Nährstoffaufnahme behindert.

Geeignete Nüsse oder Samen sind z. B. Walnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Paranüsse, Mandeln…

WICHTIG: Bittermandeln, Macadamianüsse und Muskatnüsse sind schon in kleinen Mengen für Hunde giftig! In Studentenfutter-Mischungen sind oft Rosinen enthalten, die ebenfalls für Hunde giftig sind! Nüsse können bei falscher Lagerung Schimmelpilze enthalten – dann sollten sie nicht mehr verzehrt werden (egal ob Mensch oder Hund)!

Besondere Einsatzmöglichkeiten:

  • Kürbiskerne können bei Blasen- und Prostata-Beschwerden eingesetzt werden und wirken wurmwidrig
  • Kokosflocken enthalten viel Selen und wirken außerdem wurmwidrig
  • Paranüsse enthalten so viel Selen, dass sie zum Einsatz kommen, wenn keine Nieren verfüttert werden

Die Nüsse werden gemahlen im Gemüse-Obst-Mix versteckt oder einfach übers Futter gestreut. Bei der zweiten Variante sollte jedoch beachtet werden, dass gemahlene Nüsse (wenn sie nicht mit eingefroren werden) schnell ranzig werden – also nicht zu große Mengen auf Vorrat mahlen.

Heute ist Welt-Quark-Tag

Zum heutigen Welt-Quark-Tag möchte ich das Thema Milchprodukte in der Hundeernährung aufgreifen.

Hunde sind (übrigens wie wir Menschen auch) SÄUGEtiere. Das bedeutet, dass die jeweilige Muttermilch die Hauptnahrungsquelle der Babys darstellt. Im Normalfall wird die auch gut vertragen, da das im Darm benötigte Enzym Laktase zur Aufspaltung des Milchzuckers von Babys noch in ausreichender Menge produziert wird. Im Laufe der Zeit wird das Baby mehr oder weniger langsam erwachsen – und die Produktion der Laktase nimmt allmählich ab. Ist das Säugetier dann irgendwann erwachsen, hat die Evolution nicht vorgesehen, dass dann noch Milch konsumiert wird. Deshalb wird im Erwachsenenalter keine Laktase mehr benötigt und eigentlich ist es normal, dass dann keine Milch mehr vertragen wird.

Bei uns Menschen sind im Laufe der Jahrtausende Genmutationen entstanden und mittlerweile produzieren in Europa die meisten Erwachsenen noch immer Laktase und vertragen somit Milchprodukte problemlos. In Asien ist es genau umgekehrt.
Hunde sind ebenfalls nicht an den Verzehr von Milchprodukten im Erwachsenenalter angepasst und stellen im Laufe der Pubertät die Produktion von Laktase nach und nach ein.

Milchprodukte enthalten aber nicht alle gleich viel Milchzucker. Bei der Reifung von Käse oder Sauermilchprodukten werden Teile des Milchzuckers abgebaut. Je härter der Käse, desto weniger Milchzucker ist noch enthalten. Sauermilchprodukte wie Buttermlich, Joghurt oder Kefir sind in der Regel in kleinen Mengen kein Problem.
Milchprodukte enthalten eine gute Aminosäurenzusammensetzung und liefern einige wertvolle Nährstoffe. Wer also ab und zu Hartkäse oder einen Löffel Joghurt verfüttert, kann das gerne tun. Wenn es zu viel war, merkt man das an Blähungen und/oder weichem Stuhlgang.

Guten Appetit 🥛🧀

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