4. Advent 🕯🕯🕯🕯

Zum 4. Advent kümmern wir uns um ein Thema, das gleichzeitig zur Ernährungsberatung wie auch zur Physiotherapie passt: was ist Arthrose und wie kann man hier unterstützen?

Arthrose wird manchmal auch Osteoarthrose genannt und bedeutet eine Gelenkdegeneration. Grundsätzlich können arthrotische Veränderungen in jedem Gelenk auftreten. Die Veränderungen fangen immer mit einer Beschädigung des Gelenkknorpels an. Durch Verletzung des Gelenks (z. B. ein Unfall), Knochenbruch (und damit eine Fehlstellung), Entzündung (wie z. B. Arthritis), Instabilität (z. B. Ellbogendysplasie oder durch einen Kreuzbandriss verursachte Instabilität des Knies), Wachstumsstörung (z. B. isolierter Processus anconeus – IPA), Fehlstellung von Gliedmaßen (z. B. X-Beine) oder Autoimmunerkrankungen können die Oberfläche des Knorpels angreifen. Dadurch wird ein Teufelskreislauf in Gang gesetzt: der Körper möchte die Oberfläche des Knorpels mit Hilfe von Enzymen reparieren. Dies schädigt aber wiederum die Kollagenfasern des Knorpels, was zu einem Verlust von Gleitfähigkeit und Elastitzität des Knorpels und im weiteren Verlauf auch der Gelenkinnenhaut führt. Diese kann sich entzünden, verdickt sich dadurch und kann so das Gelenk nicht mehr richtig ernähren.Was nicht mehr richtig ernährt wird, verkümmert.

Liegen im betroffenen Gelenk auch Menisken oder Gelenkbänder, so werden auch diese nicht mehr richtig versorgt. Der Körper versucht nun durch Schmerzen und daraus resultierende Lahmheiten das Gelenk zu schonen. Das befeuert den Teufelskreis noch, denn die Gelenkflüssigkeit braucht die Bewegung, um geschmeidig zu bleiben. Hier kommt die Physiotherapie ins Spiel: passive Bewegungen und manuelle Therapie können die Gelenke in Bewegung (ohne Belastung) und somit die Gelenkflüssigkeit geschmeidig halten.

Im fortgeschrittenen Stadium der Arthrose bildet der Körper Knochenanbauten, um das Gelenk vermeintlich zu stabilisieren. Diese sogenannten Osteophyten können mit Hilfe eines Röntgenbildes sichtbar gemacht werden. Häufig sind sie an den Rändern der knorpeligen Gelenkfläche zu finden.

Das erste Symptom der Arthrose ist oft der sogenannte Anlaufschmerz – nach dem Aufstehen sind die ersten Schritte holprig, nach einigen Schritten ist der Gang wieder normal. Viele Arthrose-Patienten zeigen auch Schmerzen bei Wetterumschwüngen oder nasskaltem Wetter. Die Lahmheiten von leicht bis hochgradig sind sehr unterschiedlich ausgeprägt und die Schwere kommt auf das Stadium der Arthrose an. Sind schon Knochenanbauten vorhanden, ist das Gelenk in seinem Bewegungsradius eingeschränkt, dadurch entstehen Verspannungen und Muskelabbau.

Die Arthrose ist ein komplexes Beschwerdebild, das nicht geheilt werden kann. Die Behandlung besteht aus mehreren Bausteinen. Durch Einsatz von Schmerzmitteln soll eine bestmögliche Beweglichkeit des Gelenks erreicht werden. So kann der Abbau des Knorpels und der Fortschritt der Krankheit verlangsamt werden. Das richtige Schmerzmittel wählt euer Tierarzt aus, ebenso wird er weitere Behandlungsmethoden wie Gelenkinjektionen, Goldimplantationen oder Operationen mit euch besprechen. Physiotherapie sollte frühzeitig und regelmäßig erfolgen, um ebenfalls das Gelenk beweglich zu halten. Mit einem passenden Mantel für kaltes und nasses Wetter, einem guten Hundebett und regelmäßiger Wärmetherapie (z. B. mit Rotlicht oder Körnerkissen) könnt ihr auch zu Hause viel für euren Hund tun. Zudem kann mit diätetischen Maßnahmen der Verlauf der Arthrose beeinflusst werden.

Wie genau ihr euren Hund über die Ernährung unterstützen könnt, findet ihr in meinem Merkblatt zu den diätetischen Maßnahmen bei Arthrose.

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Cavaletti Training

Nachdem ich heute 2 Hunde beim Hausbesuch behandeln durfte, war danach Paula dran. Wir üben momentan den bewussten Einsatz aller ihrer vier Pfoten. Dazu ist das Cavaletti Training perfekt.

Cavaletti Training

Kennt und nutzt ihr auch Cavaletti Stangen?

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Durchtrittigkeit? Was ist das?

Letzte Woche habe ich meine Teilnahme an einem Webinar gepostet. Thema des Seminars war „Der Durchtrittigkeit beim Hund trainerisch begegnen“.

Es war ein sehr spannendes Thema, das Carmen Heritier von Gymnastricks sehr gut aufbereitet hat.

Auf meinen Status bekam ich mehrfach die Frage, was denn mit „Durchtrittigkeit“ gemeint ist – und das nicht nur von Hundemenschen.

Hier auf dem Foto seht ihr den direkten Vergleich zwischen Normalzustand (grün) und Durchtrittigkeit (rot). In diesem speziellen Fall ist die Durchtrittigkeit durch ein Trauma entstanden – der Hund hat sich verletzt und nun sind Sehnen gerissen, die das Handgelenk normalerweise stabilisieren.

Bei vielen Hunden besteht eine Durchtrittigkeit allerdings auch ohne Trauma. Muskeln und Sehnen sind einfach nicht (mehr) stark genug, um das Handgelenk in einer gesunden Stellung zu halten.

Und genau daran kann man arbeiten, bzw. man kann schon vorher etwas tun, dass dieser Zustand erst gar nicht auftritt. Ja, ich gebe zu: es ist Arbeit – aber man kann wenigstens etwas tun. Was genau im Falle deines Hundes helfen könnte, besprechen wir am besten im Einzelfall. Melde dich einfach bei mir 😊

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