Schafgarbe

Vor einiger Zeit hab ich euch gefragt, ob ihr gerne mehr über Kräuter und deren Verwendung wissen möchtet. Die Antwort war einstimmig: JA!

Heute fangen wir mal mit einem tollen Kraut an, das bestimmt viele von euch kennen: Schafgarbe. Sie wächst auf vielen Wiesen und ist an ihren gefiederten Blättern ganz gut zu erkennen. Ihre Blüte bestehen aus ganz vielen winzigen Blüten, die gemeinsam eine recht imposante Blume ergeben. Der lateinische Name ist daher auch ganz passend Achillea millefolium. Der Stängel ist jetzt im Juni schon recht hart und holzig, zum Ernten nimmt man am besten ein scharfes Messer oder eine Gartenschere.

Die ersten Blätter könnt ihr schon im März entdecken, die Blüten findet man von Juni bis Oktober.

Verwenden kann man das Kraut als Tee oder frisch, man kann einen Frischpflanzensaft daraus pressen oder Blätter und Blüten als Öl- oder Alkohol-Auszug verwenden.

Innerlich eingesetzt unterstützt die Schafgarbe die Leber und regt die Gallensäureproduktion an – deshalb vorsichtig bei Gallensteinen! Insgesamt wirkt sie stoffwechsel- und appetitanregend und lindert innerlich und äußerlich Hautbeschwerden und Entzündungen. Äußerlich angewendet kann sie Blutungen stoppen und die Wundheilung anregen.

Ich habe mir einen großen Strauß Schafgarbe gepflückt und dieser darf nun kopfüber luftig trocknen. Das gibt einen schönen Vorrat für den Winter.

Außerdem habe ich Blüten und Blätter klein geschnitten und mit Olivenöl übergossen. Das Glas darf nun gut verschlossen vor Sonne geschützt etwa 4-6 Wochen ziehen und wird dann als Ölauszug für Salben o.ä. verwendet.

Kennt ihr die Schafgarbe? Habt ihr sie schon verwendet?

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