Ostereier für den Hund?

Passend zu Ostern muss ich doch noch ein paar Informationen über (Oster-)Eier loswerden:

Eier sind hochverdauliche, gute Eiweißlieferanten und sollten sowohl roh als auch ohne Schale verfüttert werden.

Roh deshalb, weil verschiedene Inhaltsstoffe wie z. B. Vitamin A oder Biotin durch den Kochvorgang zerstört werden.

Die Bedenken, dass durch das im rohen Eiweiß enthaltene Avidin das Vitamin Biotin zerstört wird, sind unbegründet. Die enthaltene Menge an Biotin im rohen Ei ist erheblich höher als durch das Avidin zerstört werden könnte. Manche magenempfindlichen Hunde können auf das Eiweiß reagieren. In diesem Fall könnte das Eiweiß separat zum Stocken gebracht werden (z. B. durch Anbraten) oder ein ganz weich gekochtes Frühstücksei verfüttert werden.

Die Schale (natürlich nur ungefärbt!) enthält viel Calcium-Carbonat, was gerne zu Sodbrennen führt. Das Verfüttern der Schale verschiebt das ausgewogene Calcium-Phosphor-Verhältnis, was bei zu vielen Eierschalen zu einem Phosphor-Mangel führen könnte.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass der Hund sich an Eiern mit Salmonellen infiziert und der Mensch sich am Hund ansteckt. De Facto ist die Gefahr allerdings sehr gering.

In der Regel bekommen Hunde je nach Körpergewicht 1 bis 2 Eier pro Woche. Das wäre doch eine gute Idee fürs Sonntags-Ei 😋🥚

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